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- Krankengymnastik
Besonders bei orthopädischen Erkrankungen, wie akuten
und chronischen Rückenschmerzen, Gelenkserkrankungen oder
Rheuma kann die Krankengymnastik helfen, sich wieder
schmerzfreier zu bewegen.
Außerdem führen wir die
chirurgische Nachbehandlung, die Mobilisierung nach
Knochenbrüchen oder arthroskopischen Operationen aus.

- Bobaththerapie
Diese
Therapiemethode wurde von Berta Bobath, Krankengymnastin und
ihrem Mann, Dr.Karel Bobath, Neurologe, Mitte des
20. Jahrhunderts entwickelt. Nach dem
Bobath-Behandlungskonzept werden Kinder, aber auch Erwachsene
behandelt, die aufgrund einer Hirnschädigung bewegungsgestört
sind (Spastik, Halbseitenlähmung, Multiple Sklerose,
Schädel-Hirn-Traumen oder Morbus Parkinson).
Während der
Behandlung werden beim Patienten vorhandene abnorme Haltungs-
und Bewegungsmuster gehemmt, damit willkürliche, koordinierte
Bewegungen ausgeführt werden können. Die Schulung der Kopf-
und Rumpfkontrolle und Gleichgewichtsübertragungen von einer
auf die andere Körperseite stehen im Vordergrund der
Behandlung. Optische, akustische und taktile Stimulation
(Tapping, Druck und Zug) werden in die Behandlung mit
einbezogen (sensomotorisches Training).
- Massagetherapie
Bei akuten Muskelverspannungen hilft die Klassische Massage
mit Ölen, die oft durch Stress verursachten Verkrampfungen zu
lockern.
Ferner umfasst unser Angebot die Bindegewebsmassage und die
Fußreflexzonenmassage.

- Manuelle Lymphdrainage
Schwellungen durch Stauung von Gewebswasser können durch diese
spezielle Massageform gemindert werden. Mit eventueller
Bandagierung kann dann das Ergebnis der Behandlung stabilisiert
werden.

- Craniosacral Therapie
Craniosacral Therapie ist eine ganzheitliche Behandlungsmethode,
die
mit dem rhythmischen Pulssystem der Hirn- und Rückenmarks-
flüssigkeit arbeitet. Dieses physiologische Prinzip erhält seinen
Namen
von den beteiligten Knochen des Schädels, CRANIUM, der über
die
Wirbelsäule mit dem Kreuzbein, SACRUM, verbunden ist. Die Hirn
- und Rückenmarkshäute, der Liquor (die Hirn - und Rückenmarksflüssigkeit),
die liquorproduzierenden Hirnventrikel und die oben erwähnten
Knochen bilden ein gemeinsames Gefüge, dessen Aufgabe es ist,
die 'inneren Voraussetzungen' für unser zentrales Nervensystem(ZNS)
zu schaffen.
Craniosacral Therapie ist eine empirisch begründete Behandlungsform
des Craniosacralen Systems. Dieses hat durch seine zentrale
Lage
einen weitreichenden Einfluss auf das vegetative Nervensystem,
das
Drüsensystem, das Immunsystem und die psycho-physiologischen
Abläufe.
Spannungen in diesem Gefüge, die auf Traumata wie Unfälle,
Operationen, emotionale Belastungen u.a. zurückgehen, entstehen,
weil der Körper versucht, sich gegen Verletzungen zu schützen.
Kann
das Trauma mit der Zeit nicht verarbeitet werden, bleiben diese
Verhärtungen und Blockaden bestehen, was durch die zentrale
Lage
des Craniosacralen Systems zu mehr oder weniger starken
Einschränkungen verschiedener Körperfunktionen führt. Das Behandlungsprinzip:
Diese Einschränkungen können über den grössten
Indikator, den Craniosacralen Rhythmus, erfühlt werden. Die
Therapeutin ertastet die bindegewebigen Spannungen durch leichtes
Berühren Ihres Körpers. Dabei ist es nicht notwendig, sich zu
entkleiden. Sie werden hierbei meistens liegen oder eine für
Sie besonders entspannende Position einnehmen, da Sie nur in
einem möglichst ruhigen Zustand eine erhöhte „Innere Achtsamkeit“
entwickeln können.
Das Ziel der Craniosacral Therapie ist die Wiederherstellung
der freien Beweglichkeit im Craniosacralen System und der freie
Fluss der Hirn- und Rückenmarksflüssigkeit. So werden die Voraussetzungen
für die Funktion des Gehirns und Rückenmarks sowie aller damit
in Zusammenhang stehenden Körperfunktionen optimiert. Durch
die Aktivierung Ihrer Selbstheilungskräfte setzen sich die Veränderungen
in Ihrem Körper über die Behandlung hinaus fort.

- Manuelle Therapie
Die Manuelle Therapie ist eine spezielle Form der Physiotherapie.
Diese befasst sich vor allem mit dem gezielten Untersuchunen
und Behandeln von Schmerzen und Problemen im Gelenk-, Muskel-
und Nervensystem. Die Manuelle Therapie nach dem Maitland-Konzept
wurde von dem Australier Geoffrey D. Maitland während der 50er
Jahre entwickelt. Mit dieser Therapieform können sowohl akute
als auch chronische Be-schwerden gezielt behandelt werden. Durch
eine gezielte Befunderheb-ung und spezielle Tests wird der Ursache
der Beschwerden auf den Grund gegangen. Mit Eigenübungen und
Hilfe zur Selbsthilfe während der gesamten Therapie kontrollieren
wir, ob die Maßnahmen den bestmöglichen Behandlungserfolg erzielen.

- Brügger-Therapie
Die
Brügger-Therapie befasst sich mit reflektorisch veränderten
Arbeitsweisen der Muskulatur des gesamten Bewegungssystems,
zum Schutz des Organismus vor drohender oder fortschreitender
Schädigung. Diese Veränderungen können wiederum Ursachen unter-schiedlichster
Erkrankungen darstellen. Dieses nannte der Neurologe und Psychater
Dr. Alois Brügger in den 50er Jahren "Die Funktions-krankheiten
des Bewegungsapperates." Durch Fehl oder Überbelast-ungen
in Beruf und Freizeit können Schutzmechanismen auftreten,
die sich mit der Zeit verändern und Schmerzsymptomatiken auslösen
können. Schmerz und Ursache können so an völig unterschiedlichen
Orten sein.
Durch ein spezielles Untersuchungsverfahren analysiert der
Brügger-Therapeut mit Ihnen gemeinsam, wo sich Ihre Einschränkungen
befinden. Vielschichtige und langanhaltende Beschwerden können
so
gelindert werden.
-
Sportphysiotherapie
Sportverletzungen
werden speziell auf Ihre Sportart bezogen rehabilitiert. Mit
Hilfe der Sportmedizin und - wissenschaft wird Ihre Sportart
in Zusammenarbeit mit dem Therapeuten analysiert und ihre
persönlichen Ziele erarbeitet. Es wird ein Rehabilitationsplan
erarbeitet. Jede Sportart verlangt unserm Körper unterschiedliche
Kraft- und Bewegungsabläufe ab. Diese gilt es systematisch
zu erarbeiten. Die Aufgabe des Therapeuten besteht also nicht
alleine aus der Behandlung der Verletzung.
Weitere Ziele sind:
-Kräftigung des gesamten Körpers mit Hilfe eines erstellten
Trainings- -plans
-Erarbeiten von sportspezifischen Bewegungsabläufen
-Information über Belastbarkeit und Belastungsaufbau
-Betreuung des Patienten bis in die "Wettkampfphase"
-Präventionsarbeit, um weitere Verletzungen abzuwehren
-
Atemtherapie
Innerhalb der Atemtherapie werden Atemtechniken erarbeitet,
die die Belüftung der Lungen verbessern und damit verbunden
die Atemnot verringern. So kann auftretenden Beschwerden entgegengewirkt
werden. Die unterschiedlichen Atemwegserkrankungen und deren
Verlauf bergen auch verschiedene Ansatztweisen, die individuell
auf ihr Krankheitsgeschehen abgestimmt werden. So gehören
neben dem Erlernen von Atemtechniken und Atemgymnastik, zur
Mobilitätserhalt-ung der Lunge, auch das richtige Anwenden
von Inhalationsgeräten zur Therapie. Bei betroffenen Kindern
werden diese Aspekte spielerisch erlernt und kindgerecht aufgeklärt.

- Psychomotorik
Die Psychomotorische Therapie im Sinne der Klinisch orientierten
Psychomotorik ist eine mehrdimensionale, ganzheitliche Entwicklungsförderung
der Grobmotorik, der Feinmotorik und der Wahrnehmung bei Bewegungs-auffälligkeiten
und Bewegungsstörungen sowie des Verhaltens. Sie ist an den
aktuellen klinischen Problemen orientiert. Sie kann in Einzel-
oder Gruppenbehandlung durchgeführt werden.
Inhalte der Behandlung:
- Situations- und Übungsangebote zur Gleichgewichtskontrolle,
- Koordination, Geschicklichkeit und Kraft
- Körpererfahrung in Ruhe und Dynamik
- Entspannung
- Förderung der Feinmotorik: Hand-, Finger-Beweglichkeit,
- Fußgeschicklichkeit. Förderung der Auge-Hand-Koordination
und des - feinmotorischen Krafteinsatzes.
- Behandlung schreibmotorischer Schwierigkeiten
- Intensive Schulung aller Wahrnehmungsbereiche Selbst- und
- Fremdwahrnehmung, Körperschulung
und Raumorientierung Beeinflussung der Folgeerscheinungen motorischer,
psychischer und neuropsychologischer Störungen, wie Lern- und
Verhaltensstörungen mit dem Ziel, Handlungsfähigkeit und die
Integration des Patienten zu erreichen. Die Therapie erfolgt
meist durch verschiedenen Spiel- und Interaktionsformen, sowie
Reflektionen über das Erlebte.
- Shiatsu
Shiatsu kommt aus Japan und ist eine energetische Massagetechnik.
Mittels Fingerdruck auf bestimmte Akkupunkturpunkte entlang
der Meridianlinien wird die Körperenergie ins Gleichgewicht
gebracht. Nach fernöstlicher Philosophie versorgen 12 Meridiane
bestimmte Körperbereiche und Organe mit Lebensenergie. Stress,
einseitiger Lebensstil oder Verletzungen blockieren den natürlichen
Fluss der Lebensenergie. Die Folgen sind Verspannung, Erschöpfung
und Schmerzen.
Eine Auflösung der Energieblockaden bringt Gesundheit und Wohlbefinden.
"Energie für Körper, Geist und Seele".
- Medi-Taping
Die
Kinesio-Taping-Methode wurde vor ca. 30 Jahren von dem japanischen
Arzt und Chiropraktiker Kenzo Kase erstmalig entwickelt. Ein
eigens von ihm entwickeltes Tapematerial und die von ihm
be- schriebene Anwendungstechnik nutzen den körpereigenen
Heilungs- prozess des Menschen.Kinesio-Taping nimmt Einfluss
auf das neuro- logische und zirkulatorische System des
Patienten. Durch die Kinesio-Taping-Methode wird der
Heilungsprozess positiv beeinflusst, da die verletzten
Körperstrukturen aktiviert, anstatt wie bei konventionellen
Tapemethoden immobilisiert werden. Die Dehnbarkeit
des Tapes ist mit der menschlichen Haut vergleichbar. Das Tape
ist so beschaffen, dass es Schweiß absondert und die
Haut ungestört unter dem Tape entwickeln kann. Es wird über
Wochen getragen und zeigt nur selten Hautreizungen. Nach dem
Auftragen hat der Patient dadurch eine 24 stündige lymphatische
Massage.
Das Medi-Taping findet u.a. Anwendung bei -
Schmerzen im Schulter-Nackenbereich oder Lendenwirbelbereich -
Ischialgie - Hexenschuss - LWS-Syndrom - Rückenschmerzen
allgemein - Kniebeschwerden - Migräne - Tinnitus
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